Kraniche   
Tausende Kraniche rasten an der Müritz

Die Kraniche kommen! Die großen Felder rings um das Ludorfer Gutshaus sind fast abgeerntet. Nur der Mais und die Rüben stehen noch. Unser Storchenpaar hat sich, genau wie die Fischadler, vom Horst an der Straße Ludorf-Röbel auf den Weg in den Süden gemacht. Jetzt kommt die Zeit der Kraniche und Wildgänse, die, so finden wir, schönste Zeit an der Müritz. Täglich werden es mehr der "Vögel des Glücks", um dann Mitte Oktober mit ca. 7.000 Kranichen rings um Ludorf den Höhepunkt zu erreichen.

...zum Blogeintrag: Der Kranichzug im Herbst

Kranichbeobachtung in Ludorf: Allen, die das Naturschauspiel miterleben wollen, bieten wir nicht nur unsere gute Lage, nur 2 km entfernt vom Naturschutzgebiet und Kranichsammelplatz „Großer Schwerin“. Das für Naturliebhaber gemachte Wochenend-Arrangement „Natur Pur“, bietet neben zwei Übernachtungen, einem 3- und 5-Gang Menü aus der Gutsküche und einer historischen Führung, auch eine naturkundliche Wanderung mit Rainer Schwarz, dem Ornithologen und Betreuer des NSG „Großer Schwerin“.

...zum Arrangement: Natur Pur Wochenende

 
Kleine Auszeit im Herbst   
Kleine Auszeit im Herbst

Der Wechsel der Jahreszeit zeigt sich sowohl in der Natur als auch in unserem Haus. Es wird wieder Zeit für Kaminfeuer und längere Bibliotheksbesuche. Der Gutspark lädt ein zu herbstlichen Spaziergängen, die mit einer herrlichen Sicht über die Müritz auf den Müritz National Park belohnt werden. Auch für Küchenchef Thomas Köpke verändern sich die Zutaten, die Sommerfrüchte gehen ihm aus und werden ersetzt vom Streuobst hinter dem Haus. Auch Holunder und Hagebutte werden nun verstärkt verarbeitet, wenn wir für Sie frische Gerichte kreieren. Eine gute Möglichkeit, den Herbst in Mecklenburg zu genießen, ist unser neues Arrangement „Kleine Auszeit im Herbst“, das auch in der Woche und schon ab 199 € pro Person gebucht werden kann. Es beinhaltet zwei Übernachtungen, ein 3- und 5-Gang Menü und die kostenlose Benutzung unserer Fahrräder. 

... zum Arrangement: Kleine Auszeit im Herbst

 
Hotel Blog „Anno 1698“ ist online

Unsere Blog Artikel liefern Inspirationen für Ihren Aufenthalt und geben uns die Möglichkeit ein wenig mehr von unserem Haus, dessen Geschichte und Umgebung zu erzählen. Aktivitäten an der Müritz, wie Kanutouren oder Segelkurse wurden bereits vorgestellt: Segeln auf der Müritz und Paddeln auf der Kleinseenplatte. Einen Schwenk in die Geschichte der Slawen in Mecklenburg beinhaltet der Artikel Ludorf und die Slawen. Im neusten Artikel Der Kranichzug im Herbst geht es um den Kranichzug an der Müritz und die besten Tipps für die Kranichbeobachtung.

...zum Hotel Blog "Anno 1698"

 
Ausstellung   
Gewusst?

Warum gibt es in Mecklenburg-Vorpommern in fast jedem Dorf ein Gutshaus?
Wie sind die unzähligen langen Alleen entstanden?
Was ist ein „Pleasureground“?


Wir stellen Ihnen im Rahmen unserer Newsletter jeweils einen Begriff aus der Welt der großen ostelbischen Güter, der „guten alten Zeit“, vor.

Die Orangerie

Schon bald nachdem sich im 16. Jahrhundert die Anlage von Lustgärten bei Schlössern und bald auch auf Gutsanlagen etabliert hatte, kamen an den europäischen Fürstenhöfen Sammlungen von Orangen- und anderen Zitrusbäumen in Mode. Man nannte sie Orangerien. Mit der Einführung der Pflanzkübel und der Erfindung des Kübel-Transportwagens mussten die Orangeriegebäude, bald auch Orangerien genannt, nicht mehr unmittelbar neben den Pflanzen errichtet werden und entwickelten sich zu einem eigenständigen Bautyp.

Schon in den 1570er Jahren wurde am Schloss Güstrow ein Lustgarten angelegt. Seit dem 17. Jahrhundert kamen derartige Einrichtungen und mit ihnen die Orangerien auch auf den Gütern der Ritterschaft in Mode. Man errichtete zunächst für die nicht winterharten Pflanzen massive, beheizbare Gebäude, die sich auch architektonisch in die Ensemble von Herrenhaus und Park einfügten. In den nach Süden orientierten Wänden stattete man sie mit großen Fenstern aus. Im 19. Jahrhundert änderte sich zwar der Geschmack der Park- und Gartengestaltung, aber die Orangerien blieben und wurden oft noch durch Glashäuser ergänzt. Mit der Umgestaltung der barocken Park- und Gartenanlagen in englische Landschaftsgärten verbreiteten sich auch die botanischen Gärten und es kam in Mode, exotische Bäume anzusiedeln.

Vorbild war vielerorts der »Royal Botanic Garden« in Kew/London, der in besonderem Maße mit Mecklenburg-Strelitz verbunden ist. Hier lebte der englische König George III. mit seiner Frau, Königin Charlotte. Sie war als Sophie Charlotte zu Mecklenburg-Strelitz in Mirow zur Welt gekommen. Die Paradiesvogelblume benannte man ihr zu Ehren Strelitzia reginae.

Auch exotische Früchte wurden gezüchtet, so zum Beispiel die Pomeranze, eine Urform der heutigen Orange. Die urmecklenburgische Adelsfamilie der Grafen von Hahn, züchtete die Pomeranze, auch „goldener Apfel“ genannt, seit Generationen in der Orangerie des Schlosses Basedow in Mecklenburg. Als Bitterlikör in der Gräflich Hahnschen Gutsmanufaktur veredelt, können Sie die „Alte Pomeranze“ in unserem Restaurant „Morizaner“ nach einem guten Essen genießen.

 
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihre Gastgeber
Keril & Manfred Achtenhagen
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