1000 Jahre Mecklenburg

Am Westufer der Müritz und nur durch den Gutspark vom Wasser getrennt, liegt eines der noch am besten erhaltenen Gutsensembles Mecklenburgs. Das aus dem 17. Jahrhundert stammende Herrenhaus ist glücklicherweise in seinem äußeren Erscheinungsbild nahezu unverändert geblieben. Die ehrwürdige zurückhaltende Eleganz dieses Backsteinbaus wird überstrahlt durch das historische Interieur des Hauses mit seinen in Mecklenburg einzigartigen Deckenmalereien aus der Erbauerzeit. Der Barocksaal wird auch immer für Ausstellungen genutzt. Bitte schauen Sie auf jeden Fall einmal rein.

Gleich neben dem Herrenhaus befindet sich die Ludorfer Oktogon-Kirche – ein weiteres Kleinod Ludorfs. Mecklenburgs berühmteste Dorfkirche wurde im 12. Jahrhundert von dem heimkehrenden Kreuzritter Wipert von Morin erbaut und ist der Grabeskirche von Jerusalem nachempfunden – einzigartig in Norddeutschland.

600 m weiter in Richtung Müritz erhebt sich der frühmittelalterliche Burgwall der alten Burg Morin. Der Ritter Wipert von Morin war Ende des 12. Jahrhunderts mit Heinrich dem Löwen ins Land gekommen und hatte hier eine Niederungsburg gebaut. Eine ca. 650 Jahre alte Eiche, die einst auf dem Burghof stand, bewacht noch heute das Grab des Wilhelm von Schulse-Bülow, des letzten Besitzers Ludorfs vor 1945.

Das Zinnenhaus genannte Wirtschaftshaus des Gutes stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und beherbergt heute neben einigen weiteren Hotelzimmern das Ludorfer Gutsmuseum.

Der Ludorfer Gutspark verbindet das Gebäudeensemble mit der Müritz. Der Park hatte im Laufe der Jahrhunderte vielerlei Gestalt. Noch gut zu erkennen sind einige Solitäre aus der Zeit des englischen Landschaftsparks und die kleinen Teiche, die das Thema Wasser bis zur Müritz tragen.

Mehr zur Geschichte der Guts- und Herrenhäuser Mecklenburg-Vorpommerns und auch zu den noch zum Verkauf stehenden Häusern erfahren Sie unter www.gutsdorf.de

 

 Virtueller Rundgang Kirche

 

Kirche
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Turmhügel
Turmhügel
Gutsglocke
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